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1-Prozent-Methode: Nachträgliche Aufrüstung darf nicht nachgerüstet werden

11.02.11 (Tagestipp)

Der nachträgliche Einbau einer Flüssiggasanlage in den – den Mitarbeitern zur Privatnutzung überlassenen – Firmenfahrzeugen darf nicht Wert erhöhend für Sonderausstattung in die Bemessungsgrundlage für die so genannte 1 Prozent-Methode einbezogen werden. Im konkreten Fall ging es um geleaste Fahrzeuge, die zum Zeitpunkt des Abschlusses der Leasingverträge nicht umgerüstet waren. Der Arbeitgeber ließ die Anlagen umbauen und schlug die Umrüstungskosten nicht auf die Bemessungsgrundlage der 1 Prozent-Regelung auf und führte demnach dafür auch keine Lohnsteuer ab. Zu Recht, wie der BFH entschied. Die Firmenfahrzeuge seien im Zeitpunkt der Erstzulassung nicht werkseitig mit einer Flüssiggasanlage ausgestattet gewesen. Die Kosten für den nachträglichen Einbau der Anlage seien nicht als Sonderausstattung einzubeziehen. (BFH, Urteil vom 13.10.2011 VI R 12/09)

 


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