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Außergewöhnliche Belastung: Bei der Scheidung springt der Fiskus mit ein

18.04.13 (Ehe, Familie & Erben, Familie und Kinder, Tagestipp)

(wb) Wer geschieden wird, der kann seinen Aufwand an Anwalts- und Gerichtskosten als außergewöhnliche Belastung vom steuerpflichtigen Einkommen abziehen. Das Gesetz sieht vor, dass „die Einkommensteuer sich ermäßigt, wenn einem Steuerpflichtigen zwangsläufig größere Aufwendungen als der überwiegenden Mehrzahl der Steuerpflichtigen gleicher Einkommens- und Vermögensverhältnisse sowie gleichen Familienstands erwachsen. Aufwendungen erwachsen dem Steuerpflichtigen dann zwangsläufig, wenn er sich ihnen aus rechtlichen, tatsächlichen oder sittlichen Gründen nicht entziehen kann und somit die Aufwendungen den Umständen nach notwendig sind und einen angemessenen Betrag nicht übersteigen“. Das Finanzgericht Düsseldorf sieht in dem gesetzlich vorgeschriebenen Verfahren, nach dem eine Scheidung abgewickelt wird, die an anderer Stelle für die Steuerermäßigung maßgebende „Zwangsläufigkeit“: Zitat: Ein anderes, billigeres Verfahren steht Eheleuten nicht zur Verfügung. (Hier wurden 8.200 € als „zwangsläufig entstandene“ Scheidungskosten anerkannt – abzüglich der sich aus der Höhe des Einkommens ergebenden „zumutbaren Belastung“.) (FG Düsseldorf, 10 K 2392/12 E)

 


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