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Rente: Ändert sich die Witwenrente, ändert sich der Freibetrag

13.06.14 (Tagestipp)

Für die Besteuerung der Renten wird zu Beginn ein Freibetrag festgelegt, der sich an der zu dem Zeitpunkt maßgebenden rentenhöhe orientiert. Dieser Freibetrag bleibt für die gesamte Rentenbezugszeit konstant. Das bedeutet: Steigt die Rente, so ist dieser Betrag gegebenenfalls voll steuerpflichtig, da ja der Freibetrag nicht „mitsteigt“. – Etwas anderes gilt aber dann, wenn eine Witwe oder ein Witwer neben ihrer Witwen-/Witwerrente noch Einkommen hat, das jährlich schwankt. In diesem Fall sinkt oder steigt der zu Beginn der Rente maßgebende (an sich „feste“) Freibetrag im selben Verhältnis, wie die Witwen- beziehungsweise Witwerrente durch die Anrechnung von Einkommen sinkt oder steigt. (Im konkreten Fall betrug der bei Rentenbeginn festgelegte Freibetrag eines Witwers 4.295 € im Jahr. Ein Jahr später sank seine Witwerrente, was eine Senkung seines 4.295 €-Freibetrages zur Folge hatte – hier auf 3.203 €. Seine Klage dagegen wurde vom Finanzgericht Köln abgewiesen. Der Freibetrag bleibe laut Gesetz nur unverändert, wenn sich die Rentenhöhe (im Regelfall zur Jahresmitte) durch die Anpassung ändert = regelmäßig erhöht.) (FG Köln, 4 K 2322/10 vom 23.10.2013)

 


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