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Steuerrecht: Wer seine Unterhaltsaufwendungen «vergisst», muss mögliche Ersparnis abhaken

13.03.13 (Ehe, Familie & Erben, Familie und Kinder, Tagestipp)

Hat ein Steuerzahler, der von seiner Frau dauernd getrennt lebt, in einem Jahr vergessen, seine Unterhaltsaufwendungen steuermindernd in seine elektronisch dem Finanzamt übermittelte Steuererklärung einzutragen, so kann er dies zwar nachholen, aber grundsätzlich nicht mehr, nachdem der Steuerbescheid wirksam geworden ist. Es sei denn, es handelt sich beim Vergessen nicht um eine „offenbare Unrichtigkeit“, die dem prüfenden Finanzamtsmitarbeiter hätte auffallen müssen. Dies hätte vorausgesetzt, dass die Unrichtigkeit einem Schreib- oder Rechenfehler ähnlich gewesen ist, das heißt, dass es sich um einen „mechanischen“ Fehler gehandelt hat, der ebenso „mechanisch“, also ohne weitere Prüfung, erkannt und berichtigt werden könnte. Wenn der Fehler aber dem zuständigen Sachbearbeiter des Finanzamtes nur erkennbar gewesen wäre, wenn er die Steuererklärung eines Vorjahres bei der Veranlagung der hinzugezogen hätte, hat es damit sein Bewenden. (Mit entscheidend für die Niederlage des Steuerzahlers: Die Anlage „U“ (Unterhalt), welche eine Unstimmigkeit zwischen den elektronisch übermittelten Daten und den angefallenen und zum Abzug geltend zu machenden Aufwendungen „offenbar hätte werden lassen können“, war dem Finanzamt nicht zugegangen.) (FG Münster, 12 K 1948/11 R vom 05.09.2012)

 


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