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Umsatzsteuer: Was der Insolvenzverwalter einnimmt, geht zu 19 Prozent ans Finanzamt

24.04.11 (Tagestipp)

Der Bundesfinanzhof hat eine in der Praxis der Insolvenzverwaltung häufig anzutreffende Fallgestaltung verworfen und „damit sichergestellt, dass aus einem vom Insolvenzverwalter vereinnahmten Entgelt einschließlich Umsatzsteuer im Regelfall die Umsatzsteuer komplett an das Finanzamt abgeführt werden muss“. Die bisherige Praxis, dass das Finanzamt – wie andere Gläubiger eines insolventen Unternehmens – nur den nach der Insolvenzquote (von zum Beispiel 5 oder 10 %) ermittelten Betrag beanspruchen konnte, ist damit entfallen. Eine vom Insolvenzverwalter vereinnahmte Summe von zum Beispiel 1.190 Euro bringt dem Amt nunmehr also 190 Euro statt der meist wesentlich geringeren Quote. Benachteiligt durch diese Gesetzesauslegung sind die übrigen Gläubiger, für die sich die „Verteilmasse“ erheblich reduziert. (BFH, V R 22/10 vom 9.12.2010)

 


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