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Außergewöhnliche Belastung: Bedürftigkeit im Ausland muss bewiesen werden

26.01.17 (Tagestipp)

Leisten Ausländer aus Deutschland heraus Unterhaltsleistungen an Angehörige im Heimatland, so kann die Zahlung als außergewöhnliche Belastung vom steuerpflichtigen Einkommen abgezogen werden. Voraussetzung: Die Bedürftigkeit der Geldempfänger wird nachgewiesen. Ein Mann zahlte Unterhalt an seine in Indonesien lebenden Eltern in Höhe von 5.000 Euro. Er legte als Beleg für die Bedürftigkeit dem Finanzamt zwei Dokumente einer Stadtverwaltung aus Indonesien vor, nach denen seine Eltern keine staatliche Rente als Beamte oder Angestellte des öffentlichen Dienstes beziehen. Im Nachgang legte er eine weitere Bescheinigung vor, wonach der Vater nicht berufstätig ist und keinen eigenen Verdienst hat. Der Bundesfinanzhof urteilte jedoch, dass die Bedürftigkeitsbescheinigungen erwachsener Unterhaltsempfänger detaillierte Angaben „über vor dem Beginn der Unterstützung bezogene Einkünfte enthalten“ müssen. Denn im Hinblick auf die „nur eingeschränkte Überprüfbarkeit eines im Ausland verwirklichten Sachverhalts“ seien umfassende Angaben unerlässlich. Grundsätzlich sei es zumutbar, vollständig ausgefüllte Bescheinigungen vorzulegen. (BFH, VI R 32/14) – vom 07.05.2015


 


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