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Betriebsausgaben: Ein Ferrari ist kein Dienstwagen, Herr Doktor…

20.08.14 (Mandantenbrief)

Der Bundesfinanzhof hat es einem Tierarzt untersagt, die vollen Kosten für einen geleasten Sportwagen als Betriebsausgaben vom steuerpflichtigen Einkommen abzuziehen. Denn ein „gewissenhafter Unternehmer“ leiste sich so etwas nicht. Im konkreten Fall ging es um einen Ferrari mit 400 PS, dem zwar nicht per se abgesprochen werden könne, repräsentativ (und damit beruflich) eingesetzt werden zu dürfen. Aber für einen Tierarzt mit Kleintierpraxis sei solch ein Sportwagen kein angemessenes und deshalb von der Steuer absetzbares Betriebsfahrzeug. Der Tierarzt hatte jährlich Umsätze in Höhe von rund 800.000 Euro und als Gesamtausgaben für das Auto Summen zwischen 28.000 und 34.000 Euro. Davon zog er die wenigen privaten Fahrten (die er per Fahrtenbuch auswies) ab und setzte den Rest in der Steuererklärung als Betriebsausgaben an – vergeblich. Lediglich bis zu 2 Euro pro gefahrenen dienstlichen Kilometer durfte er abziehen. (In einem Jahr, für das ein vollständiges Fahrtenbuch vorlag, machten das gerade mal 140 € aus. Für zwei andere Jahre wurden 2.000 € anerkannt – nach einer großzügigen Schätzung. Insgesamt hatte der Tierarzt den Ferrari in 3 Jahren nur an 20 Tagen betrieblich genutzt.) (BFH, VIII R 20/12 vom 29.04.2014)


 


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