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BMF klärt Zweifelsfragen zur steuerlichen Behandlung von Entlassungsentschädigungen

08.02.11 (Angestellte, Mandantenbrief)

Zweifelsfragen im Zusammenhang mit der ertragsteuerlichen Behandlung von Entlassungsentschädigungen sind Thema eines aktuellen Schreibens des Bundesfinanzministeriums (BMF).

Nach der Rechtsprechung des BFH setzt die Anwendung der begünstigten Besteuerung nach § 34 Absatz 1 und 2 EStG unter anderem voraus, dass die Entschädigungsleistungen zusammengeballt in einem Veranlagungszeitraum zufließen. Der Zufluss mehrerer Teilbeträge in unterschiedlichen Veranlagungszeiträumen ist deshalb grundsätzlich schädlich, soweit es sich dabei nicht um eine im Verhältnis zur Hauptleistung stehenden geringen Zahlung (maximal fünf Prozent der Hauptleistung) handelt, die in einem anderen Veranlagungszeitraum zufließt.

Nach dem BMF-Schreiben ist bei der Berechnung der Einkünfte, die der Steuerpflichtige beim Fortbestand des Vertragsverhältnisses im Veranlagungszeitraum bezogen hätte, grundsätzlich auf die Einkünfte des Vorjahres abzustellen. Etwas anderes gilt nur dann, wenn die Einnahmesituation in diesem Jahr durch außergewöhnliche Ereignisse geprägt ist. Der Inhalt des BMF-Schreibens ist auf alle noch offenen Fälle anzuwenden.

Bundesfinanzministerium, Schreiben vom 17.01.2011, IV C 4 – S 2290/07/10007

Quelle: Mandantenbrief – Februar 2011, Seite 12
AM


 


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