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Archiv für die 'BFH-Entscheidungen' Kategorie

Steuerrecht: Klage vor dem Finanzgericht benötigt eine qualifizierte elektronische Signatur

17.04.18 (BFH-Entscheidungen, Tagestipp)

Steuerzahler, die gegen einen – für sie negativen – Steuerbescheid angehen wollen, können nach erfolglosem Einspruch beim Finanzamt vor das Finanzgericht ziehen, sollten dabei aber Formvorschriften beachten. Sollten sie die Klage gegen den ablehnenden Bescheid per E-Mail und pdf-Anhang auf den Weg geben, so geht sie formal ins Leere. Erforderlich dafür ist für das elektronische […]

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Steuerrecht: Wenn das Finanzamt dem Unternehmer mehr glaubt als dem Steuerzahler…

10.04.18 (BFH-Entscheidungen, Tagestipp)

Gleicht ein Finanzamt eine vom Steuerzahler „auf Papier“ abgegebene Einkommensteuererklärung nicht mit den elektronischen von dessen Arbeitgeber(n) ab und wird dadurch die Steuer zu niedrig berechnet, so muss das nach Bestandskraft des Steuerbescheides nicht wegen eines „mechanischen Fehlers“ des Finanzamtes berichtigt werden. Das bedeutet, dass es bei der niedrigen Steuer bleibt, aber auch, dass im […]

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Häusliches Arbeitszimmer: In der Küche geht es ums Essen – weniger ums Steuern berechnen

04.04.18 (BFH-Entscheidungen, Tagestipp)

Hat sich ein Steuerfachwirt in seiner Küche eine „Bürozeile“ eingerichtet, so kann er die dafür auf den Raum bezogenen Kosten seines Zweizimmer-Appartements nicht für sein „häusliches Arbeitszimmer“ steuermindernd geltend machen. Der Bundesfinanzhof bekräftigte ein weiteres Mal: Der Raum muss (fast) komplett beruflich genutzt werden, soll er vom Finanzamt anerkannt werden. (BFH, III R 62/11) – […]

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Steuerrecht: Unwissenheit mag vor Strafe nicht schützen – vor einem Steuernachteil aber schon

14.12.17 (BFH-Entscheidungen, Tagestipp)

Fertigt ein Steuerzahler seine Steuererklärung ohne fachkundige Hilfe an und ergibt sich daraus für ihn ein ungünstiges Ergebnis, so muss damit nicht sein Bewenden haben. Macht er dem Finanzamt nämlich – nachdem er sich professionell „Nachhilfe“ beschafft hat – klar, dass die das Versehen betreffenden Angaben in den Erläuterungen zur Steuererklärung nicht unbedingt „eingängig“ sind, […]

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Umsatzsteuer: Ein Rechtsanwalt muss die ID-Nummer der Mandanten preisgeben

13.12.17 (BFH-Entscheidungen, Tagestipp)

Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass ein Rechtsanwalt, der beratend für Unternehmer aus anderen EU-Mitgliedstaaten tätig ist, dem Bundeszentralamt für Steuern zusammenfassende Meldungen übermitteln muss, aus denen die Umsatzsteuer-Identifikationsnummern der jeweiligen „Leistungsempfänger“ zu entnehmen sind. Die Angabe dieser Nummern dürfe nicht mit der Begründung verweigert werden, sie fielen unter die anwaltliche Schweigepflicht. (BFH, XI R 15/15) […]

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