Elektronische Steuerdatenübertragung: Verbände fordern „Fairness für Steuerzahler“ - Ihre persönliche Steuerberatung

Steuerberater Frankfurt

Ihre persönliche Steuerberatung

Experten-Branchenbuch.de .:. Montag Steuerberatungsgesellschaft mbH, Steuerberater Frankfurt
  • Kontaktanfrage

    Sie haben eine steuerliche Frage? Rufen Sie uns für ein Beratungsgespräch an unter

    069 - 5076702

    oder schreiben uns eine

    Email

    oder nutzen Sie unser

    Kontaktformular.

    Sie erreichen uns auch unter unserer spanischen Telefonnummer

    +34 91 1237400
  • Seiten

  • Kategorie

Teilen Sie diesen Artikel

Elektronische Steuerdatenübertragung: Verbände fordern „Fairness für Steuerzahler“

15.11.11 (Alle Steuerzahler, Internet, Medien & Telekommunikation, Mandantenbrief)

Die EDV-Umstellung bei der Einkommensbesteuerung muss auch den Steuerzahlern zugutekommen. Dies fordern der Bund der Steuerzahler Deutschland, der Deutsche Steuerberaterverband sowie der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine und der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine. In einer gemeinsamen Eingabe an die Mitglieder des Bundestags-Finanzausschusses und an das Bundesfinanzministerium fordern die Verbände in drei Punkten rasche Änderungen, um entstandene Nachteile für Steuerzahler zu beseitigen.

So bemängeln die Verbände, dass die Finanzverwaltung immer mehr Daten der Steuerzahler von Dritten sammelt. So seien etwa Arbeitgeber, Arbeitsagenturen, Rentenversicherer oder Krankenkassen gesetzlich verpflichtet, Daten auf elektronischem Weg direkt an die Finanzverwaltung zu übermitteln. Der betroffene Steuerzahler bleibe dabei oft außen vor. In einigen Fällen erhalte er lediglich eine Information über die Daten, in anderen nur, dass etwas an die Finanzverwaltung übermittelt wurde, in wieder anderen Fällen tauchten die Daten für ihn erstmals im Steuerbescheid auf. Steuerliche Laien bemerkten dies oft gar nicht. Die Verbände fordern deshalb eine klare gesetzliche Verpflichtung, auch den Steuerzahler stets sowohl über Inhalt als auch Zeitpunkt der Meldung seiner Daten zu informieren.

Die Verbände kritisieren auch die Arbeitspraxis der Finanzämter bei der Verwendung der gemeldeten Daten. Häufig würden in der Steuererklärung angegebene Beträge durch elektronisch von Dritten gemeldete Daten einfach überschrieben. Stelle sich später heraus, dass die ursprünglichen Beträge in der Steuererklärung doch zutrafen, werde das Finanzamt den Bescheid ändern. Das jedoch meist nur, wenn eine Abweichung zum Nachteil des Staates vorgelegen habe.

Als Drittes fordern die Verbände, dass Schreib- und ähnliche Fehler des Steuerzahlers nachträglich korrigiert werden können. Zu Zeiten der Papiererklärung sei dies kein Problem gewesen. Im heutigen EDV-Zeitalter überlasse der Fiskus die Dateneingabe dem Steuerzahler, der die Daten dann via ELSTER zum Finanzamt übertrage. Habe dieser sich zu seinem Nachteil verschrieben und dies erst nach der Einspruchsfrist festgestellt, scheide eine Änderung aus. Habe er sich jedoch zu seinem Vorteil vertan, könne das Finanzamt den Bescheid später noch ändern.

Deutscher Steuerberaterverband e.V., PM vom 20.09.2011

Quelle: Mandantenbrief – Oktober 2011, Seite 21
AM


 


Die Steuerberater der Montag Steuerberatungsgesellschaft mbH beraten steuerlich und erstellen für Sie die Erklärungen zur Einkommensteuer (Privatpersonen, freie Berufe, Selbständige, Arbeitnehmer, Rentner), Körperschaftsteuer (Aktiengesellschaft, GmbH), Gewerbesteuer, Umsatzsteuer sowie Erbschaftsteuer und Schenkungsteuer, Erstellen Lohnabrechnungen, Finanzbuchhaltung, Einnahmenüberschussrechnung, Jahresabschluss, vertreten Sie vor Finanzgericht und im Steuerstrafverfahren und erstellen steuerliche Selbstanzeige bundesweit