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Grunderwerbsteuer: Auch spätere Ausbauten könnten noch den Fiskus interessieren

10.06.15 (Immobilienbesitzer, Tagestipp)

Üblicherweise sind bei der Ermittlung der Grunderwerbsteuer beim Kauf eines unbebauten Grundstücks auch Kosten zu berücksichtigen, die für die später durchzuführende Errichtung eines Gebäudes anfallen. Das auf jeden Fall dann, wenn sich aus „weiteren Vereinbarungen ergibt, dass der Käufer das Grundstück in bebautem Zustand erhält“. In einem konkreten Fall vor dem Bundesfinanzhof (BFH) ging es darum, ob auch noch später angefallene Ausbaukosten zur Ermittlung der Grunderwerbsteuer hinzuzuziehen sind. Das, so der BFH, hänge davon ab, „ob die später mit dem Ausbau beauftragten Unternehmen im Zeitpunkt des Abschlusses des Grundstückskaufvertrags mit dem Grundstücksverkäufer personell, wirtschaftlich oder gesellschaftsrechtlich eng verbunden waren“. Auch könnten Abreden eine Rolle spielen, „aufgrund derer sie zusammenarbeiteten oder durch abgestimmtes Verhalten auf den Abschluss auch der Verträge über die Ausbauarbeiten hinwirkten und die zu erbringenden Leistungen dem Erwerber unter Angabe des hierfür aufzuwendenden Entgelts bereits vor Abschluss des Grundstückskaufvertrags konkret angeboten hatten“. (Die Vorinstanz muss diese Frage klären.) (BFH, II R 9/14) – vom 03.03.2015


 


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