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Häusliches Arbeitszimmer: Bestimmt die Behörde die Regeln, sind Kosten nicht zu deckeln

09.03.15 (Tagestipp)

Muss ein Förster ein Dienstzimmer in seinem Wohnhaus einrichten, das im überwiegenden Interesse seines Arbeitgebers unterhalten wird, so darf er die Aufwendungen für dieses häusliche Arbeitszimmer als Werbungskosten unbeschränkt in die Steuererklärung einsetzen. Das Finanzamt darf nicht die für häusliche Arbeitszimmer üblicherweise geltende Abzugsbeschränkung (1.250 €) anwenden, wenn das Interesse des Försters, ein solches Büro nutzen zu wollen, „von den Belangen des Forstamtes überlagert wird.“ In dem konkreten Fall vor dem Finanzgericht Köln ging es um ein Dienstzimmer im Wohnhaus des Försters, das für regelmäßige Sprechzeiten sowie für eine Vertretungskraft (im Krankheitsfall) zur Verfügung stehen musste und dessen „Funktionsfähigkeit“ von der Forstbehörde geprüft wurde. Dass der Forstwirt für die Unterhaltung des Zimmers vom Amt knapp 80 Euro im Monat steuerfrei erhielt, ändere nichts an der vollen Abzugsfähigkeit seines Aufwandes (den er hier mit fast 3.500 € belegen konnte). (FG Köln, 7 K 3561/10) – vom 27.08.2014


 


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