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Häusliches Arbeitszimmer: Wer im Betrieb keinen Platz hat, darf den Fiskus beteiligen

09.08.10 (Angestellte, Tagestipp, Unternehmer)

Arbeitnehmer, die in dem Unternehmen, in dem sie arbeiten, keinen festen Arbeitsplatz haben und deshalb einen Großteil ihrer Tätigkeit in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus im „häuslichen Arbeitszimmer“ erledigen, können den Aufwand dafür (Mietanteil, Abschreibung usw.) als Werbungskosten vom steuerpflichtigen Einkommen abziehen. Die 2007 eingeführte Streichung auch dieser Möglichkeit wurde vom Bundesverfassungsgericht rückwirkend für grundgesetzwidrig angesehen und deshalb einem Hauptschullehrer der Steuerabzug zugebilligt. Von dem Urteil positiv betroffen dürften auch Außendienstler sein, die sich in den Lehrern vergleichbarer Situation befinden. Die Rückwirkung bezieht sich allerdings nur auf Steuerzahler, deren Steuerbescheide noch „offen“ sind, die also gegen die Ablehnung durch das Finanzamt Einspruch eingelegt haben oder deren Bescheide vom Finanzamt für „vorläufig“ erklärt wurden. (Das Urteil hat allerdings nicht die gesamte 2007er Änderung als verfassungswidrig angesehen. Deshalb gilt der restliche Teil – Anerkennung eines häuslichen Arbeitszimmers nur dann, wenn darin mehr als 50 Prozent der gesamten betrieblichen oder beruflichen Tätigkeit erledigt wird – weiter. Es sei denn, der Gesetzgeber, der ohnehin wegen der für verfassungswidrig erkannten Regelung tätig werden muss, würde komplett wieder die vor 2007 geltende Regelung einführen.) (BVfG, 2 BvL 13/09)


 


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