Spekulationssteuer: Das Datum des Vertragsschlusses ist für 10-Jahres-Frist unbedeutend - Ihre persönliche Steuerberatung

Steuerberater Frankfurt

Ihre persönliche Steuerberatung

Experten-Branchenbuch.de .:. Montag Steuerberatungsgesellschaft mbH, Steuerberater Frankfurt
  • Kontaktanfrage

    Sie haben eine steuerliche Frage? Rufen Sie uns für ein Beratungsgespräch an unter

    069 - 5076702

    oder schreiben uns eine

    Email

    oder nutzen Sie unser

    Kontaktformular.

    Sie erreichen uns auch unter unserer spanischen Telefonnummer

    +34 91 1237400
  • Seiten

  • Kategorie

Teilen Sie diesen Artikel

Spekulationssteuer: Das Datum des Vertragsschlusses ist für 10-Jahres-Frist unbedeutend

05.08.13 (Kapitalanleger, Tagestipp)

Für die Berechnung der zehnjährigen Spekulationsfrist im Steuerrecht kommt es auf die Wirksamkeit des Vertrages und nicht auf den Zeitpunkt der Unterschrift an. Wird ein Grundstück mit einer aufschiebenden Bedingung verkauft und tritt diese erst nach Ablauf der Spekulationsfrist ein, so handelt es sich dabei nicht um ein steuerpflichtiges Spekulationsgeschäft. Das hat das Finanzgericht Münster in einem Fall entschieden, in dem ein Mann ein Grundstück am 03. März gekauft und am 30. Januar zehn Jahre später verkauft hat, wobei Besitz, Nutzen und Lasten erst am 24. Juli des Jahres übergingen. Außerdem wurde vereinbart, dass der Vertrag nur wirksam werden sollte, wenn eine bestimmte behördliche Bescheinigung erteilt wird, die erst am 10. Dezember vorlag. Das Finanzamt versteuerte den Gewinn des Verkäufers, weil der Verkauf innerhalb der gesetzlichen Zehnjahresfrist durchgeführt worden sei. Das Gericht sah das anders. Maßgeblich sei die Wirksamkeit des Vertrages, die erst nach Ablauf der Zehnjahresfrist eingetreten ist; denn die Wirksamkeit des Vertrages habe unter der aufschiebenden Bedingung der Erteilung der Freistellungsbescheinigung gestanden. Dies gelte unabhängig davon, dass der Bedingungseintritt von der Entscheidung einer nicht am Vertrag beteiligten Behörde abhängig gewesen sei. (FG Münster, 10 K 15/12 vom 22.05.2013)


 


Die Steuerberater der Montag Steuerberatungsgesellschaft mbH beraten steuerlich und erstellen für Sie die Erklärungen zur Einkommensteuer (Privatpersonen, freie Berufe, Selbständige, Arbeitnehmer, Rentner), Körperschaftsteuer (Aktiengesellschaft, GmbH), Gewerbesteuer, Umsatzsteuer sowie Erbschaftsteuer und Schenkungsteuer, Erstellen Lohnabrechnungen, Finanzbuchhaltung, Einnahmenüberschussrechnung, Jahresabschluss, vertreten Sie vor Finanzgericht und im Steuerstrafverfahren und erstellen steuerliche Selbstanzeige bundesweit