Kindergeld: Keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen normaler Geburt eines zweiten Kindes - Ihre persönliche Steuerberatung

Steuerberater Frankfurt

Ihre persönliche Steuerberatung

Experten-Branchenbuch.de .:. Montag Steuerberatungsgesellschaft mbH, Steuerberater Frankfurt
  • Kontaktanfrage

    Sie haben eine steuerliche Frage? Rufen Sie uns für ein Beratungsgespräch an unter

    069 - 5076702

    oder schreiben uns eine

    Email

    oder nutzen Sie unser

    Kontaktformular.

    Sie erreichen uns auch unter unserer spanischen Telefonnummer

    +34 91 1237400
  • Seiten

  • Kategorie

Teilen Sie diesen Artikel

Kindergeld: Keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen normaler Geburt eines zweiten Kindes

09.06.10 (Familie und Kinder, Mandantenbrief)

Verläuft die Geburt eines Kindes normal, stellt sie keine Krankheit dar. Mit dieser Argumentation hat das Finanzgericht (FG) Baden-Württemberg den Antrag einer zweifachen Mutter auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand abgelehnt. Ihre Klage wegen Kindergelds für ihr erstes Kind wies das Gericht wegen Versäumung der einmonatigen Klagefrist als unzulässig ab.

Das zweite Kind der Klägerin war am 08.08.2009 zur Welt gekommen. Die Kindergeld-Klage hätte sie bis zum 13.08.2009 erheben müssen, um die Klagefrist zu wahren. Weil sie die Frist versäumte, begehrte sie Wiedereinsetzung. Schließlich sei sie wegen der Geburt ihres zweiten Kindes schuldlos daran gehindert gewesen, die Klage rechtzeitig zu erheben.

Dieser Ansicht folgte das FG nicht. Verlaufe eine Geburt normal, sei es der Mutter nichtsdestotrotz regelmäßig nach einem Tag möglich, Klage zu erheben oder jedenfalls eine Person hiermit zu beauftragen. Hieran ändere auch eine durch die Hebamme verordnete Bettruhe nichts, so das FG.

Finanzgericht Baden-Württemberg, Urteil vom 17.03.2010, 2 K 3539/09, rechtskräftig

Quelle: Mandantenbrief – Juni 2010, Seite 13


 


Die Steuerberater der Montag Steuerberatungsgesellschaft mbH beraten steuerlich und erstellen für Sie die Erklärungen zur Einkommensteuer (Privatpersonen, freie Berufe, Selbständige, Arbeitnehmer, Rentner), Körperschaftsteuer (Aktiengesellschaft, GmbH), Gewerbesteuer, Umsatzsteuer sowie Erbschaftsteuer und Schenkungsteuer, Erstellen Lohnabrechnungen, Finanzbuchhaltung, Einnahmenüberschussrechnung, Jahresabschluss, vertreten Sie vor Finanzgericht und im Steuerstrafverfahren und erstellen steuerliche Selbstanzeige bundesweit