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Schnee- und Glatteisunfälle können steuermindernd sein

08.02.11 (Angestellte, Mandantenbrief)

Wer bei einem Unfall wegen Schnee oder Glatteis einen Schaden erlitten hat, sollte wegen der Schadensregulierung nicht nur an seine Versicherung denken. Denn der Schaden kann unter Umständen steuermindernd berücksichtigt werden. Hierauf macht die Oberfinanzdirektion (OFD) Koblenz aufmerksam.

Eine Steuerminderung komme immer dann in Betracht, wenn Arbeitnehmer auf dem Weg zur Arbeit, bei einer Familienheimfahrt im Rahmen der doppelten Haushaltsführung oder bei einer beruflichen Fahrt einen Unfall bauen oder in einen solchen verwickelt sind. Die hierdurch entstehenden Kosten könnten Werbungskosten sein. Bei einer Fahrt zwischen Wohn- und Arbeitsstätte oder einer Familienheimfahrt könnten die durch den Schaden entstandenen Kosten zusätzlich zur Entfernungspauschale abgesetzt werden. Hierunter fallen laut OFD insbesondere die Reparaturkosten des eigenen Fahrzeugs sowie die des Unfallgegners, aber auch Gutachterkosten, Schadenersatzleistungen sowie Gerichts- und Anwaltskosten, soweit nicht von dritter Seite Ersatz geleistet wird.

Springe die Vollkaskoversicherung ein, sei nur die Selbstbeteiligung absetzbar, so die OFD weiter. Werde der Pkw nicht repariert, könne anstelle der Kosten eine Wertminderung geltend gemacht werden. Dies setze voraus, dass die gewöhnliche Nutzungsdauer des Fahrzeugs noch nicht abgelaufen ist. Die nach einer Reparatur eventuell verbleibende schlechtere Verkäuflichkeit als Unfallwagen könne dagegen nicht berücksichtigt werden. Dagegen könnten die in Folge des Unfalls erhöhten Beiträge zur Haftpflicht- und Kaskoversicherung (hier der Mehrbetrag) als beschränkt abzugsfähige Sonderausgaben geltend gemacht werden. Hat sich der Unfall auf einer Dienstreise oder bei Fahrten von Arbeitnehmern mit wechselnden Tätigkeitsstätten zugetragen, so sind laut OFD nicht nur die Kosten absetzbar. Vielmehr könne der Arbeitgeber die anfallenden Aufwendungen des Arbeitnehmers zudem in voller Höhe als Reisenebenkosten steuerfrei ersetzen.

Oberfinanzdirektion Koblenz, PM vom 16.12.2010

Quelle: Mandantenbrief – Februar 2011, Seite 12
AM


 


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