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Start der elektronischen Bilanz verschieben?

01.11.10 (Mandantenbrief, Unternehmer)

Wegen fehlender Software zur Erstellung elektronischer Bilanzen fordert der Deutsche Steuerberaterverband e.V. (DStV), die Einführung der elektronischen Bilanz für Unternehmen zu verschieben. Außerdem kritisiert der Verband in diesem Zusammenhang, dass die E-Bilanz allein die Finanzverwaltung entlaste, während die Steuerpflichtigen belastet würden.

Hintergrund: Im Zuge des Steuerbürokratieabbaugesetzes ist ein § 5b in das Einkommensteuergesetz eingeführt worden. Dieser verpflichtet Unternehmen, ihre Bilanz elektronisch zu übermitteln. Der DStV hat am 05.10.2010 zum Entwurf eines Schreibens des Bundesfinanzministeriums zur E-Bilanz und zur Veröffentlichung der amtlich vorgeschriebenen Gliederung des Jahresabschlusses für steuerliche Zwecke (Taxonomie) Stellung genommen. Er fordert die Verschiebung des Anwendungsbeginns um zwei Jahre.

Durch die Einführung der E-Bilanz entstehe für die Unternehmen vor allem durch die Veränderung der internen Prozesse, IT-Anpassungen und Einarbeitung sowie Schulung von Mitarbeitern eine erhebliche Mehrbelastung, begründen die Steuerberater ihren Vorstoß. Um zusätzliche Belastungen durch spätere Nachbuchungen zu verhindern, müsste die Taxonomie nach Ansicht des DStV bereits zum 01.01.2011 eingeführt werden. Softwarelösungen stünden jedoch voraussichtlich frühestens zum 01.01.2012 zur Verfügung. Deswegen sollte die Übermittlung von E-Bilanzen erstmalig für Wirtschaftsjahre Anwendung finden, die nach dem 31.12.2012 beginnen, fordert der Verband.

Der DStV kritisiert zudem den Umfang der Taxonomie. Sie umfasse für Körperschaften über 800 Angabemöglichkeiten. Allein die Gewinn- und Verlustrechnung habe einen Umfang von weit mehr als 100 Pflichtangaben, denen handelsrechtlich – mit Unterangaben – nur 26 gegenüberstünden. Bei Personengesellschaften habe die Gliederungstiefe bereits einen vierstelligen Umfang. Damit werde das Ziel des Bürokratieabbaus verfehlt. Stattdessen führe die Auslagerung von Verwaltungsaufgaben auf die Steuerpflichtigen bei diesen zu einem erheblichen technischen, organisatorischen und finanziellen Mehraufwand.

Deutscher Steuerberaterverband e. V., PM vom 11.10.2010

Quelle: Mandantenbrief November 2010, Seite 5
AM


 


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