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Steuerrecht: Wird der Bauherr das Haus nicht los, werden Bauzeitzinsen zu Herstellungskosten

18.01.13 (Immobilienbesitzer, Tagestipp)

Das Finanzgericht München hat entschieden, dass Zinsen für Kredite zur Finanzierung einer Immobilie, die während der Bauphase anfallen, unter Umständen als Herstellungskosten anerkannt werden können. Dadurch erhöhen sie die Abschreibungsbasis. Das gelte zum Beispiel für Zinsen, die bis zu dem Zeitpunkt entstehen, ab dem die Absicht einer Vermietung ersichtlich wird. Im konkreten Fall hatte ein Mann ein Haus gebaut und mit Krediten finanziert. Er beabsichtigte, das Objekt nach Fertigstellung zu verkaufen. Da sich der Verkauf nicht realisieren ließ, behielt er das Objekt, vermietete es und machte für die Ermittlung der Absetzung für Abnutzung (AfA) die Herstellungskosten zuzüglich der bis zum Zeitpunkt der Vermietung fälligen Finanzierungskosten geltend. Das Finanzamt erkannte die nach diesem Zeitpunkt entstandenen Zinsen als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung an. Die Bauzeitzinsen wollte die Behörde hingegen nicht als Teil der Herstellungskosten anerkennen – musste es aber. Denn die ursprünglich nicht vorhandene Vermietungsabsicht hat den Bauzeitzinsen den Werbungskostencharakter genommen. Somit seien sie zu Herstellungskosten geworden. (FG München, 11 K 2686/10 vom 24.11.2011)


 


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