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Steuerrecht: Auch Essenszubereitung in einem Wohnstift ist «haushaltsnah»

05.12.12 (Alle Steuerzahler, Allgemein, Tagestipp)

Die Zubereitung des Essens für einen Witwer, der in einem Wohnstift in einem (hier 49 qm großen) Appartement lebt, ist steuerlich als „haushaltsnahe Dienstleistung“ anzuerkennen. 20 Prozent des Preises für das Zubereiten des Essens sowie des Servierens desselben können als „Arbeitslohn“ angesetzt – und deshalb von der vom Witwer zu zahlenden Steuer abgesetzt werden. Dass das Essen in einer „Zentralküche“ zubereitet und im Speisesaal des Stiftes eingenommen wird, spielt keine Rolle. Und das gilt auch dafür, dass die Küche des Stiftes von einer Schwestergesellschaft betrieben wird, die als Subunternehmerin tätig wurde. Schließlich wurde es vom Gericht auch als unerheblich angesehen, dass der Witwer zu der Küche „keinen Zutritt“ hatte. (Im entschiedenen Fall führte das zu einer Steuermäßigung in Höhe von 477 € im Jahr.) (FG Baden-Württemberg, 3 K 388/11 vom 12.09.2012)


 


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