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Steuerrecht: Auch für Angehörigen-Darlehen gilt nicht unbedingt der individuelle Satz

16.09.14 (Tagestipp)

Wird einer „nahestehenden Person“ ein Darlehen gewährt, so sind die daraus resultierenden Zinseinnahmen grundsätzlich mit dem individuellen Steuersatz dieses Steuerzahlers zu belegen, nicht mit der 25prozentigen Abgeltungssteuer. Als „nahestehend“ bezeichnet der Bundesfinanzhof solche Personen, wenn die Person auf den Steuerpflichtigen einen „beherrschenden Einfluss“ habe oder im umgekehrten Fall der Steuerpflichtige auf den Darlehensnehmer. Ist jedoch ein Darlehensvertrag dem vergleichbar, der mit einem Fremden abgeschlossen worden wäre, so gilt auch bei Darlehen unter Angehörigen nicht der individuelle (gegebenenfalls also höhere) Steuersatz, sondern die Abgeltungssteuer. Dabei kann es sogar unbedeutend sein, dass nach dem Darlehensvertrag keine Sicherheiten für den Kredit vereinbart wurden. (Der Bundesfinanzhof hat mit dieser Begründung in drei Fällen die Entscheidungen der Finanzämter und -gerichte geändert, in denen Eltern ihren Ehepartnern, erwachsenen Kindern und Enkeln Darlehen zur Finanzierung von Mietimmobilien gewährt hatten.) (BFH, VIII R 9/13 u. a.) – vom 29.04.2014


 


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