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Steuerrecht: Behindertengerechten Bungalow muss der Fiskus nicht «abnehmen»

29.09.14 (Immobilienbesitzer, Tagestipp)

Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass Mehrkosten für die Anschaffung eines größeren Grundstücks zum Bau eines behindertengerechten Bungalows nicht als „außergewöhnliche Belastung“ zu berücksichtigen sind. Hier gegen eine verheiratete gehbehinderte Frau entschieden, die unter Multipler Sklerose leidet. Der für sie individuell geplante Bungalow wies eine um 45,5 qm größere Grundfläche auf als ein herkömmliches Haus. Die Mehrkosten dafür betrugen 13.200 Euro. Der Bundesfinanzhof lehnte die steuerliche Vergünstigung ab, da nur die „behindertengerechte Gestaltung des Wohnumfeldes“ „zwangsläufige“ Ausgaben zur Folge hätte. Denn anders als Aufwendungen für bauliche Maßnahmen, wie beispielsweise der Einbau einer barrierefreien Dusche oder eines Treppenlifts, seien diese Mehrkosten „nicht vornehmlich der Krankheit oder Behinderung geschuldet, sondern in erster Linie Folge der frei gewählten Wohnungsgröße“. (BFH, VI R 42/13 vom 17.07.2014)


 


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