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Steuerrecht: Die 1-Prozent-Regel kann mit ausreichenden Argumenten «ausgehebelt» werden

01.06.12 (Alle Steuerzahler, Angestellte, Tagestipp, Unternehmer)

Nutzt ein Arbeitnehmer ein Firmenfahrzeug, das ihm kostenlos zur Verfügung gestellt wird, so spricht der „Beweis des ersten Anscheins“ dafür, dass er den Wagen nicht privat nutzt. Beweist er das Gegenteil nicht durch die Führung eines Fahrtenbuches, so kann das Finanzamt nach der so genannten 1-Prozent-Methode den privaten Anteil pauschal errechnen (1 % des Neuwagenlistenpreises werden pro Monat dem Bruttogehalt zugeschlagen). Bringt der Mitarbeiter aber nachvollziehbare Gründe vor, dass er den Pkw keinesfalls privat nutzt (hier auch bestätigt vom Arbeitgeber), so darf die 1-Prozent-Vereinfachungsregel nicht angewandt werden. (Hier führte der Steuerzahler unter anderem glaubhaft an, dass aufgrund seiner familiären Situation „kein Anlass bestanden habe, das Firmenfahrzeug für Privatfahrten zu nutzen“. Denn ihm und seiner Familie stünden „ausreichend private Kraftfahrzeuge zur Verfügung“. (BFH, VI B 93/08 vom 11.02.2009)


 


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