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Steuerrecht: Die Übernahme von Beerdigungskosten ist nicht immer „zwangsläufig“

06.10.15 (Tagestipp)

Hat ein Elternpaar einem ihrer Söhne vorab einen Erbteil übertragen und mit ihm zugleich vereinbart, dass er zu gegebener Zeit die Beerdigungskosten trägt, so übernimmt er damit eine „außergewöhnliche Belastung“, die gegebenenfalls steuerliche Auswirkungen haben kann. Dies aber dann nicht, wenn die Ausgaben nicht „zwangsläufig“ entstanden sind. Und das führte in diesem Fall zu dem Ergebnis, dass der Aufwand des Sohnes für die Beerdigung seiner Mutter steuerlich nicht anerkannt wurde, weil es an der Zwangsläufigkeit fehlte. Denn die Kosten entstanden wegen der ursprünglichen Vereinbarung – und waren nicht Ausfluss einer „sittlichen Verpflichtung“, die Beerdigung zu finanzieren. Denn der Sohn hatte „Vermögenswerte im Wege der vorweggenommenen Erbfolge“ erhalten. (FG Münster, 2 K 1062/12) – vom 01.07.2013


 


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