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Steuerrecht: Ein verarmter Mann muss auf ein allzu großzügige Beerdigung „verzichten“

14.07.11 (Tagestipp)

Reicht der Nachlass eines Verstorbenen auch nicht annähernd an den Betrag heran, den seine Hinterbliebenen für seine Beerdigung ausgegeben haben, so können diese nicht erwarten, dass der Steuerzahler sich an dem Luxus-Begräbnis voll beteiligt. Das Finanzamt strich mit dieser Begründung eine als außergewöhnliche Belastung geltend gemachte Beerdigungskosten-Aufstellung von 40.000 Euro auf 7.500 Euro zusammen – und erntete damit beim Finanzgericht einen versteckten Vorwurf, angesichts durchschnittlicher Beerdigungskosten von 4.500 Euro ziemlich großzügig gehandelt zu haben. Denn auch 7.500 Euro hätten den Rahmen eines „angemessenen“ Betrages überstiegen. (Hier hatten die Angehörigen zum Beispiel ein Video der Bestattungszeremonie mit 2.800 € geltend gemacht.) (FG Köln, Urteil vom 29.09.2010, 12 K 784/09)


 


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