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Steuerrecht: Eine GmbH ist nur selten eine «Liebhaberei»

17.08.15 (Mandantenbrief)

Eröffnet der Inhaber einer Apotheke zusätzlich ein Tauchsportgeschäft, mit dem er bis zu seiner Schließung nicht einmal zwei Jahre später nur Verluste erwirtschaftet, so kann es sein, dass ihm das Finanzamt „Liebhaberei“ vorwirft und die Minusbeträge – vor allem den Auflösungsverlust – nicht steuermindernd anerkannt. Begründung: Geschäftliche Betätigung als „Liebhaberei“ (die hier mit unterstellt wurde, da der Apotheker Freizeit-Tauchsportler ist). Doch das Finanzgericht Düsseldorf konnte er davon überzeugen, dass der „Nebenerwerb“ durchaus ernst gemeint – und von ihm „mit Gewinnabsicht“ angegangen worden war. Dem Finanzamt gelang es nicht, konkrete Anhaltspunkte dafür aufzuzeigen, dass aufgrund der individuellen Verhältnisse der Kapitalgesellschaft und/oder ihrer Gesellschafter auch langfristig mit einem Überschuss einschließlich einer Wertsteigerung nicht zu rechnen gewesen sei – oder dass rein persönliche Gesichtspunkte, wie freundschaftliche oder verwandtschaftliche Beziehungen, für die personelle Beteiligung an der GmbH bestimmend gewesen sein sollten. (FG Düsseldorf, 10 K 546/12) – vom 07.07.2015


 


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