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Steuerrecht: Fehlen Kassenbelege, muss der Fiskus nachträglich tätig werden

21.08.17 (Tagestipp)

Bei der Gewinnermittlung nach dem Einkommensteuergesetz besteht zwar grundsätzlich keine Pflicht zum Führen eines Kassenbuchs, denn es gibt „keine Bestandskonten und somit auch kein Kassenkonto“. Trotzdem müssen Geschäftsvorfälle „fortlaufend, vollständig und richtig verzeichnet werden“, so das Finanzgericht Hamburg. Insbesondere bei bargeldintensiven Betrieben, bei denen die Bareinnahmen mittels einer offenen Ladenkasse erfasst werden (hier auf normalen und Flohmärkten), sind dafür detaillierte Aufzeichnungen ähnlich einem Kassenkonto oder einem Kassenbericht notwendig. Zwar sei es nicht zu beanstanden, wenn die Kasseneinnahmen täglich nur in einer Summe in ein Kassenbuch oder Ähnliches eingetragen würden. Der Steuerpflichtige müsse dann jedoch „das Zustandekommen der Summe nachweisen können“. Der Nachweis könne erbracht werden durch die „Aufbewahrung angefallener Kassenstreifen, Kassenzettel oder Bons oder durch mit einem Kassenbericht vergleichbare Aufzeichnungen“. Ist das nicht geschehen, so darf das Finanzamt „Hinzuschätzungen“ vornehmen (hier geschehen in Höhe von 300 %.) (FG Hamburg, 2 V 55/17) – vom 16.03.2017

 


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