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Steuerrecht: Gibt ein Arbeitnehmer seinem Chef ein Darlehen, kommt’s drauf an…

18.09.14 (Tagestipp)

Hat ein Arbeitnehmer seinem Arbeitgeber mit einem Darlehen unter die Arme gegriffen, das er aber von der Firma nicht mehr zurückgezahlt bekommt, so kann er seinen verlorenen Aufwand nicht als Werbungskosten vom steuerpflichtigen Einkommen abziehen. Ausnahme: Er weist nach, dass er seinem Chef mit dem Darlehen geholfen hat, um (auch) seinen Arbeitsplatz zu sichern. In solchen Fällen erkennt der Bundesfinanzhof den Verlust der Darlehensforderung als „im Zusammenhang mit den Einkünften aus nichtselbstständigen Einkünften“ stehend an – mit der Folge, dass der Betrag steuerliche Werbungskosten darstellt. (BFH, VI R 57/13) – vom 10.04.2014


 


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