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Steuerrecht: GmbH-Geschäftsführer mit Drang zu luxuriösen Autos wird amtlich abgespeckt…

30.03.12 (Tagestipp, Unternehmer)

Ein GmbH-Geschäftsführer mit zwei privat angeschafften Luxus-Autos argumentierte gegenüber dem Finanzamt, für die Beurteilung, ob seine Aufwendungen dafür, dass er die Karossen auch für Dienstfahrten nutzte, nicht darauf ankomme, ob sie angemessen, sondern lediglich darauf, ob sie betrieblich/beruflich veranlasst seien. Und ferner, dass ihm nicht vorgeschrieben werden könne, mit welchen Fahrzeugen er seine Repräsentationspflichten erfülle. Die Reaktion des Finanzamtes: Aufwendungen, die „die Lebensführung berühren“, dürfen den zu versteuernden Gewinn nicht mindern, „soweit sie nach allgemeiner Verkehrsauffassung als unangemessen anzusehen sind“. Mit dieser Begründung wurden seine geltend gemachten Werbungskosten für den Einsatz seiner Privat-Luxus-Karossen der Marken Mercedes und Porsche mit Preisen bis zu 177.000 Euro von 108.000 Euro im Jahr auf 22.000 Euro reduziert. Mit entscheidend dafür war auch, dass sein Arbeitgeber ihm laut Vertrag nur einen Mittelklassewagen zur Verfügung stellen musste und dass dieser ihm nur einen monatlichen Aufwandsersatz von 1.000 Euro zahlte. (FG Baden-Württemberg, 2 K 1253/11 vom 9.11.2011)


 


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