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Steuerrecht: Nach China nicht nur der beruflichen Fortbildung wegen bringt nur private Freude

31.05.12 (Tagestipp)

Nimmt eine Lehrerin an einer Bildungsreise nach China teil, so kann sie die Kosten dafür nur dann (ganz oder teilweise) vom steuerpflichtigen Einkommen absetzen, wenn sie den beruflichen Bezug zweifelsfrei nachweisen kann. Allein der Hinweis, dass sie verpflichtet sei, sich „beruflich fortzubilden“, reicht dafür nicht aus. Nur eine „konkrete“ Verpflichtung zur Teilnahme an einer bestimmten Reise kann die Abzugsmöglichkeit eröffnen. Auch dass die Reise von einem „Fachverband“ angeboten worden war, ist insoweit unerheblich. Und schließlich komme es auch nicht darauf an, ob und dass eine Dienstreisegenehmigung erteilt worden sei. Schließlich hätte, so der Bundesfinanzhof, auch von einer Aufteilung der angefallenen Aufwendungen entsprechend einem beruflichen beziehungsweise einem privaten Anteil der Aufwendungen der Reise abgesehen werden können: „Selbst wenn der Besuch zweier Dorfschulen als ‚beruflich veranlasst‘ angesehen werden könne, so träte dies angesichts des zeitlichen Umfangs und seiner Bedeutung hinter den nicht beruflich veranlassten Anteilen in einem solchen Maße zurück, dass dieser Reiseanteil ‚vernachlässigt werden‘ könne.“ (BFH, VI R 3/11 vom 19.01.2012)


 


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