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Steuerrecht: #Richter müssen beim „Fachliteratur sichten“ auch „mühselige“ Arbeit tun

02.08.11 (Tagestipp)

Aufwendungen eines Lehrers für Bücher und Zeitschriften sind als Werbungskosten vom steuerpflichtigen Einkommen abzuziehen, wenn die Literatur „unmittelbar zur Erledigung der dienstlichen Aufgaben“ dient und zumindest weitaus überwiegend beruflich, also im Unterricht verwendet wird. Hier vom Bundesfinanzhof (BFH) zu Gunsten eines Realschullehrers entschieden, der die Fächer Deutsch, Geschichte, Sozialkunde und Ethik unterrichtet. Seine der Steuererklärung beigefügte Bücherliste erkannte das Finanzamt pauschal nur zu 50 Prozent an. Begründung: Der Lehrer habe es versäumt, für jedes einzelne Buch „konkret darzulegen, wann, in welcher Klasse, in welchem Fach und in welchem Umfang, welcher konkrete Teil des jeweiligen Schriftwerks Eingang in den Unterricht gefunden“ habe. Außerdem könne der Lehrer die Schriften auch privat genutzt haben. Der BFH gab der Vorinstanz nun auf, „jedes einzelne Buch erneut zu untersuchen, ob es sich um einen Gegenstand der Lebensführung, um ein Arbeitsmittel oder um einen gemischt genutzten Gegenstand handelt. Hierzu seien die „Verwendungsanteile“ genau zu bestimmen. Das könne, wie der Streitfall zeige, „sehr mühselig sein“. (BFH, Urteil vom 20.05.2010, VI R 53/09)


 


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