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Steuerrecht: Schäden in gekaufter Wohnung müssen nicht «anschaffungsnah» beseitigt werden

02.05.16 (Tagestipp)

Wer ein Haus oder eine Mietwohnung kauft, der kann innerhalb von drei Jahren bis zu 15 Prozent des Kaufpreises ohne Mehrwertsteuer für „anschaffungsnahe Herstellungskosten“ aufwenden und den Betrag im jeweiligen Jahr komplett vom steuerpflichtigen Einkommen absetzen – also nicht nur im Rahmen der Absetzung für Abnutzung verteilt auf bis zu 50 Jahre. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Kosten der Modernisierung, etwa den Einbau (beziehungsweise Rückbau) von Trennwänden oder die Erneuerung eines Bades. Hat jedoch die Mieterin weniger eine gebrauchte Wohnung als einen „Saustall“ hinterlassen, so braucht sich der Verkäufer bei der Beseitigung dieser Schäden nicht auf die 15 Prozent-Regel zu beschränken und kann den Aufwand als sofort abzugsfähige Werbungskosten abziehen. Das sei vergleichbar mit Fällen, in denen es zu einem Substanzverlust komme, für den eine Absetzung für außerordentliche Abnutzung in Anspruch genommen werden könne, die ebenfalls mit einem sofortigen Abzug einhergehe. (FG Düsseldorf, 11 K 4274/13) – vom 21.01.2016


 


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