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Steuerrecht: Schönheitsreparaturen können zum „nahen Herstellungsaufwand“ zählen

03.07.15 (Tagestipp)

Wer eine gebrauchte Immobilie (hier ein Mehrfamilienhaus) kauft und sie renoviert, der kann den Aufwand dafür in dem betreffenden Jahr als „sofort abzugsfähige Werbungskosten“ vom steuerpflichtigen Einkommen abziehen, wenn sie in den ersten drei Jahren nach dem Kauf 15 Prozent der Anschaffungskosten (ohne Umsatzsteuer) nicht übersteigen. Aufwendungen für jährlich anfallende Erhaltungsaufwendungen oder Schönheitsreparaturen zählen dabei normalerweise nicht mit. Sie sind allerdings dann als anschaffungsnahe Herstellungskosten zu behandeln, „wenn sie in engem räumlichen, zeitlichen und sachlichen Zusammenhang zueinander stehen und in ihrer Gesamtheit eine einheitliche Baumaßnahme bilden“ (wie dies hier bei der Modernisierung des Hauses von Grund mit einem Gesamtaufwand von mehr als 20.000 € der der Fall war). Das ergab hier die Folge, dass die in den ersten drei Jahren vom Käufer aufgewandten Kosten in Höhe von rund 46.000 Euro dem Kaufpreis als Herstellungsaufwand zugeschlagen wurden und nun im Rahmen der normalen Gebäudeabschreibung Jahr für Jahr berücksichtigt werden. (FG Münster, 8 K 4017/11 E) – vom 25.09.2014


 


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