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Steuerrecht: Wer «demolierte» Eigentumswohnung kauft, braucht sich um 5 % nicht zu scheren

30.03.16 (Mandantenbrief)

Wer ein Haus kauft, das er für eine Vermietung nach seiner Vorstellung „auf Vordermann“ bringen will, der kann dadurch entstehende Kosten innerhalb von drei Jahren in Höhe von bis zu 15 Prozent (ohne Mehrwertsteuer) als „anschaffungsnahe Herstellungskosten“ sofort in voller Höhe als Werbungskosten von seinem steuerpflichtigen Einkommen absetzen. Übersteigt der Aufwand die 15 Prozent-Grenze, so ist er – zusammen mit dem Kaufpreis – über die Jahre „abzuschreiben“. Diese Begrenzung gilt jedoch nicht, wenn sich nach dem Kauf herausstellt, dass das Objekt im Zeitpunkt des Kaufs Schäden hat, die nicht bekannt waren. (Hier ging es in einem solchen Fall um direkt abziehbare Werbungskosten in Höhe von 19.913 €.) (FG Düsseldorf, 11 K 7274/13) – vom 21.01.2016


 


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