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Steuerrecht: Wer Eigentum zu früh verkauft, muss vielleicht in sauren Apfel beißen

22.02.16 (Mandantenbrief)

Verkauft ein Wohnungseigentümer sein Anwesen innerhalb von zehn Jahren nach dem Erwerb, so hat er für die zwischenzeitliche Wertsteigerung Steuern zu zahlen. Das kann vermieden werden, wenn die Räume „im Jahr der Veräußerung und in den beiden vorangegangen Jahren zu eigenen Wohnzwecken genutzt“ wurden. Die Eigennutzung bezieht sich nicht nur auf die Person des Eigentümers, sondern auch auf Familienangehörige. Ex-Lebensgefährten gehören nicht dazu. Das wurde einem Mann zum „Verhängnis“, der die Wohnung zuvor mit seiner Lebensgefährtin bewohnt hatte, sich dann aber von ihr trennte und er auszog. Die vorherige Vertraute blieb mit dem gemeinsamen Kind in der Wohnung. Und das mochten weder das Finanzamt noch das Hessische Finanzgericht: Sie sahen den Gewinn des (ja schon ausgezogenen) Mannes als steuerpflichtig an. Zwar habe seine Tochter als Familienangehörige in der Wohnung gelebt, jedoch nicht eigenständig. Und außerdem war die frühere Lebensgefährtin keine Familienangehörige, sondern „Fremde“, die nicht zum begünstigten Personenkreis gehörte. (Hessisches FG, 1 K 1654/14) – vom 30.09.2015


 


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