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Steuerschulden eines Verstorbenen: gehören zu den Nachlassverbindlichkeiten

11.09.12 (Ehe, Familie & Erben, Tagestipp)

Wenn ein Mensch stirbt, muss sein Erbe noch eine Steuererklärung für die Zeit vom Jahresanfang bis zum Todestag erstellen. Ergibt sich daraus eine Einkommensteuer-Abschlusszahlung, so mindert diese die Bemessungsgrundlage für die Erbschaftsteuer. Abschlusszahlungen für die vom Erblasser herrührende Einkommensteuer des Todesjahres sind – einschließlich Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag – als Nachlassverbindlichkeiten abzugsfähig (§ 10 Abs. 5 Nr. 1 ErbStG), entschied der BFH und ändert damit seine bisherige Rechtsprechung (BFH-Urteil vom 4.7.2012, II R 15/11).


 


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