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Mehrwertsteuer: Tattoo-Motive sind keine Kunst

11.11.10 (Tagestipp, Unternehmer)

Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz hat entschieden, dass die Umsätze eines Zeichners von Tätowiervorlagen nicht mit dem ermäßigten Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent zu besteuern sind, sondern in Höhe von 19 Prozent. Die Zeichnungen für Tattoos sind „gewerbliche Vorlagen“. Im konkreten Fall ging es um einen Mann, dessen Frau ein Tattoo-Studio betreibt und zu dem Kunden kommen, die sich Vorlagen erstellen lassen (die die Frau dann sticht). Das Gericht: Zwar würden „Gemälde und Zeichnungen, die vollständig mit der Hand geschaffen werden, sowie Collagen und ähnliche dekorative Bildwerke ermäßigt besteuert“. Das gelte jedoch nicht bei Bauplänen, technischen Zeichnungen und gewerblichen Zeichnungen, die als Originale mit der Hand hergestellt würden. Dabei gehe es auch um die Zweckbestimmung: „Wenn auch eine andere Verwendung der Vorlagen denkbar ist“, so würden sie doch zum Zweck einer Tätowierung erstellt. Und auch wenn es sich um „individuelle Erzeugnisse“ handele, stünden die Zeichnungen „im Wettbewerb mit standardisierten Tattoo-Motiven“. Steuerlich begünstigt werden dürften aber nur Gegenstände, die wirtschaftlich weder untereinander noch mit anderen Gegenständen in Wettbewerb stünden. (FG Rheinland-Pfalz, 6 K 1433/08 vom 23.09.2010)


 


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