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Telekom muss auf außergewöhnlich hohe Rechnungen hinweisen

14.10.10 (Internet, Medien & Telekommunikation, Mandantenbrief)

Schnellen die Gebühren-Rechnungen bei einem Kunden plötzlich erheblich in die Höhe, muss die Deutsche Telekom AG den Kunden darüber informieren und sich zudem selbst auf Ursachensuche begeben. Tut sie dies nicht, verletzt sie ihre gegenüber dem Kunden bestehende Fürsorgepflicht. Dies hat das Bonner Landgericht (LG) entschieden, wie die «Zeit» am 12.08.2010 auf ihren Internetseiten berichtet.

In dem zugrunde liegenden Fall waren bei einer Telekom-Kundin innerhalb von fünf Monaten fast 6.000 Euro Gebühren angefallen, weil ihr neu installierter DSL- Router falsch eingestellt und sie deswegen ständig mit dem Internet verbunden war. Statt 40 Euro entstanden so für die Internetnutzung Kosten in Höhe von mehr als 1.000 Euro monatlich. Der Kundin fiel dies nicht auf, weil sie weder ihre Telekom-Rechnungen noch ihre Kontoauszüge überprüfte. Die Telekom aber kassierte einfach weiter ab.

Zu Unrecht, wie das LG Bonn entschieden hat. Es verurteilte das Unternehmen dazu, der Kundin einen Großteil des Betrags zurückzuerstatten. Der Telekom hätte deren ungewöhnliches Internet-Nutzungsverhalten nämlich auffallen müssen. Sie hätte dann zeitnah reagieren müssen. Die Kundin muss allerdings auch einen Teil der angefallenen Gebühren tragen. Denn auch ihr wäre bei Überprüfung ihrer Rechnungen und Kontoauszüge aufgefallen, dass etwas nicht stimmt.

«Zeit», Meldung vom 12.08.2010 zu Landgericht Bonn, Urteil vom 01.06.2010, 7 O 470/09, rechtskräftig

Quelle: Mandantenbrief September 2010, Seite 21
AM


 


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