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Umsatzsteuerrecht: In der Rechnung muss nicht (mehr) «wirtschaftlich bedeutsame» Adresse stehen

19.04.18 (Tagestipp)

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass Unternehmer die in einer Rechnung ausgewiesene Umsatzsteuer als Vorsteuer nicht nur dann geltend machen können, wenn in der Rechnung die Anschrift angegeben ist, unter der der Aussteller der Rechnung „seine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt“. Das Recht gilt vielmehr auch dann, wenn die Anschrift angegeben ist, unter der der Rechnungsaussteller „zwar per Post erreichbar ist, aber keine wirtschaftliche Tätigkeit ausübt“ (so genannte Briefkastenadresse). Mit anderen Worten: Solange kein Betrugsfall vorliegt ist, ist es unbedeutend, wo das leistende Unternehmen „wirtschaftlich tätig“ ist – wenn er nur „postalisch zu erreichen“ ist. (EuGH, C 374/16 u. a.) – vom 15.11.2017


 


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