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Vorausgefüllte Steuererklärung: Fiskus öffnet den Weg

01.08.11 (Alle Steuerzahler, Mandantenbrief)

Ab dem Veranlagungszeitraum 2013 wird die vorausgefüllte Steuererklärung eingeführt. Dann können Bürger ihre gespeicherten Steuerdaten elektronisch abrufen, die Angaben vervollständigen und die Erklärung dann über ihren Computer absenden. Das haben die Finanzminister von Bund und Ländern am 22.06.2011 in Berlin beschlossen. Die elektronische Steuererklärung – kurz ELSTER – ist mit mehr als 100 Millionen Datenübermittlungen jährlich schon heute eine wichtige Erleichterung bei der Erstellung der Steuererklärung für Bürger und Verwaltung. Mit der vorausgefüllten Steuererklärung als elektronische Ausfüllhilfe setzt ELSTER jetzt zu einem weiteren digitalen Quantensprung an, meint das Bayerische Finanzministerium zu dem Vorhaben. Neben dem einzelnen Bürger hat dann auch sein bevollmächtigter Steuerberater Zugang zu den Datentöpfen der Steuerverwaltung. Die vorausgefüllte Steuererklärung wird freiwillig sein und datenschutzrechtlichen Anforderungen entsprechen.

Das Finanzministerium aus Thüringen verspricht, dass die vorausgefüllte Steuererklärung den Service für diejenigen verbessern soll, die eine Steuererklärung abgeben müssen. Der Zeitaufwand wird verkürzt und bringt somit eine spürbare Vereinfachung. Frühestens 2013 können Bürger und auch kommerzielle Anbieter diese neue Dienstleistung nutzen. In der vorausgefüllten Steuererklärung können die Daten automatisch in die Steuererklärung übertragen werden, die über die elektronische Lohnsteuerkarte bereits zur Verfügung stehen. Angaben über die Person, Steueridentifikationsnummer, die Fakten über Lohn- und Entgeltersatzleistungen, Beiträge zur Krankenkasse und Pflegeversicherung und ähnliches sind dann bereits dort eingefügt, wo sie in der elektronischen Steuererklärung auch stehen müssen. Der Steuerzahler, der dieses Verfahren nutzt, muss dann die Angaben kontrollieren und kann noch Ergänzungen vornehmen, beispielsweise über außergewöhnliche Belastungen oder Werbungskosten.

Dieses Vorhaben entspricht dem Servicegedanken und bedeutet einen großen Schritt hin zur elektronischen Steuerverwaltung, so die Verlautbarungen der Finanzministerien. „Mit der vorausgefüllten Steuererklärung soll das Rätselraten, wo eine Angabe in der Steuererklärung zu stehen hat, in vielen Fällen ein Ende haben. Gerade für Menschen, die wenig mit Verwaltung zu tun haben, sei die Steuererklärung ein immer wiederkehrendes Projekt, das man gerne vor sich herschiebt. Mit diesem neuen Service kommt die Verwaltung diesen Bürgern entgegen und schafft auch größere Akzeptanz für die elektronische Übertragung.“ Immerhin gibt es die vorausgefüllte Steuererklärung bereits in 15 Industrienationen. Die Erfahrungswerte zeigen, dass der bürokratische
Aufwand durch ein solch modernes Verfahren erheblich reduziert werden kann.

Quelle: Mandantenbrief – August 2011, Seite 4
AM


 


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