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Zusammenfassende Meldung: Geänderter Abgabeturnus ab 2012

25.01.12 (Mandantenbrief, Unternehmer)

Durch das Gesetz zur Umsetzung steuerrechtlicher EU-Vorgaben sowie zur Änderung steuerlicher Vorschriften gab es in Bezug auf die Umsatzsteuer eine Reihe von Änderungen, die ab dem 1. Juli 2010 in Kraft getreten sind. Das reicht vom Wegfall des Postprivilegs bis hin zur vorzeitigen Besteuerung von Dauerleistungen und dem Anspruch auf Erteilung einer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer.

Eine wesentliche Gesetzesänderung brachte Unternehmen neuen Formalismus über verkürzte Meldepflichten, die für grenzüberschreitende Umsätze innerhalb des Gemeinschaftsgebietes greifen. Hier müssen Unternehmen seit Juli 2010 die Zusammenfassende Meldung (ZM) bei den Finanzbehörden früher einreichen. Die Meldung für Lieferungen innerhalb der EU ist nicht mehr wie zuvor alle drei Monate, sondern monatlich abzugeben. Im Gegenzug müssen die Angaben nicht mehr wie die Jahre zuvor bis zum 10. Tag des Folgemonats der Lieferung, sondern erst bis zum 25. Tag vorgelegt werden. Die ZM für den Dezember 2011 hat dann also bis spätestens 25. Januar 2012 zu erfolgen. Nach der alten Regelung wäre es der 10. März 2012 gewesen.

Immerhin gibt es Erleichterungen. Beträgt die Summe der innergemeinschaftlichen Lieferungen im Vierteljahr nicht mehr als 100.000 Euro, kann die ZM weiterhin quartalsweise abgegeben werden. Ab 2012 sinkt die Schwelle jedoch auf 50.000 Euro im Quartal. Durch den halbierten Schwellenwert müssen betroffene Unternehmen mit grenzüberschreitenden Umsätzen innerhalb des Gemeinschaftsraums viel öfters monatlich statt vierteljährlich beim Fiskus vorstellig werden. Die ZM ist ans Bundeszentralamt für Steuern auf elektronischem Weg zu übermitteln.

Dabei haben Unternehmer eine weitere Besonderheit zu beachten. In der Vergangenheit konnten sie ihre ZM einen Monat später einreichen, wenn sie einen Antrag auf Dauerfristverlängerung für die Abgabe der Umsatzsteuer-Voranmeldung gestellt haben. Dieser Gleichklang war ab Juli 2010.

Diese Änderung aus dem Jahr 2010 betrifft nur Warenversendungen innerhalb der EU. Wer als deutscher Unternehmer hingegen sonstige Dienstleistungen in einem anderen Mitgliedsstaat ausführt, kann weiterhin die vierteljährliche Abgabe nutzen. Das nutzt aber nur wenig, wenn sowohl Warenlieferungen als auch Dienstleistungen grenzüberschreitend getätigt werden. Dann sollten Unternehmer aus Vereinfachungsgründen komplett auf die monatliche Abgabe umsteigen. Die Gesetzesänderung erfolgte auf Basis europarechtlichen Vorgaben zum Zweck der Bekämpfung des Steuerbetrugs bei innergemeinschaftlichen Umsätzen. Hierdurch möchte die Finanzverwaltung zeitnäher als bisher Informationen zu grenzüberschreitenden Umsätzen erhalten. Gleichzeitig erfolgt der Datenaustausch zwischen den EU-Mitgliedstaaten durch die Umstellung auf monatlich statt quartalsweise zeitnäher und verbessert die Kontrolle des innergemeinschaftlichen Handels ebenfalls.

Quelle: Mandantenbrief – Januar 2012, Seite 7


 


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