Zuwanderung von Fachkräften soll erleichtert werden - Ihre persönliche Steuerberatung

Steuerberater Frankfurt

Ihre persönliche Steuerberatung

Experten-Branchenbuch.de .:. Montag Steuerberatungsgesellschaft mbH, Steuerberater Frankfurt
  • Kontaktanfrage

    Sie haben eine steuerliche Frage? Rufen Sie uns für ein Beratungsgespräch an unter

    069 - 5076702

    oder schreiben uns eine

    Email

    oder nutzen Sie unser

    Kontaktformular.

    Sie erreichen uns auch unter unserer spanischen Telefonnummer

    +34 91 1237400
  • Seiten

  • Kategorie

Teilen Sie diesen Artikel

Zuwanderung von Fachkräften soll erleichtert werden

01.01.12 (Mandantenbrief, Staat & Verwaltung)

Die Bundesregierung will die Zuwanderung von Fachkräften nach Deutschland fördern. Dafür sorgen soll ein neuer Aufenthaltstitel, die „Blaue Karte EU“. Nach einem Gesetzentwurf, den das Bundeskabinett zur Umsetzung der Hochqualifizierten-Richtlinie der Europäischen Union beschlossen hat, soll der Erwerb der Blauen Karte EU neben einem Hochschulabschluss ein Arbeitsverhältnis voraussetzen, mit dem ein Bruttojahresgehalt von mindestens 44.000 Euro erzielt wird.

Auf eine Vorrangprüfung und eine Prüfung vergleichbarer Arbeitsbedingungen soll künftig verzichtet werden. Für Hochqualifizierte in Mangelberufen soll nach dem Entwurf eine Gehaltsgrenze von 33.000 Euro gelten. Dazu zählten insbesondere alle Ingenieure, akademische und vergleichbare Fachkräfte der Informations- und Kommunikationstechnologie sowie Ärzte. Auch bei diesen Hochqualifizierten soll auf die Vorrangprüfung verzichtet werden, eine Prüfung der Vergleichbarkeit der Arbeitsbedingungen finde jedoch statt. Nach Angaben der Bundesregierung sollen beide Gruppen bereits nach zwei Jahren ein Daueraufenthaltsrecht erhalten können. Familienangehörige der Fachkräfte sollen sofort uneingeschränkt arbeiten können.

Über die reine Richtlinienumsetzung hinaus soll es weitere Erleichterungen zur Fachkräftemigration geben. So soll die Gehaltsgrenze für Hochqualifizierte, die sofort ein Daueraufenthaltsrecht erhalten, also eine so genannte Niederlassungserlaubnis, auf 48.000 Euro gesenkt werden. Wenn sie jedoch in den ersten drei Jahren Sozialtransferleistungen beziehen, sollen sie ihr Aufenthaltsrecht verlieren. Zudem sollen Absolventen deutscher Hochschulen im Jahr der Arbeitsplatzsuche, das ihnen bereits jetzt eingeräumt ist, anders als bislang unbeschränkt arbeiten können und, wenn sie zwei Jahre gearbeitet haben, ein Daueraufenthaltsrecht erhalten können. Für Forscher, die in dem besonderen Verfahren nach der Forscher-Richtlinie einreisen, soll es ein vereinfachtes Verfahren geben. Ausländer, die nach Deutschland gekommen sind, um eine Berufsausbildung zu absolvieren, sollen bleiben dürfen, um in dem erlernten Beruf zu arbeiten.

Das Gesetz bedarf der Zustimmung des Bundesrates.

Bundesregierung, PM vom 07.12.2011

Quelle: Mandantenbrief – Januar 2012, Seite 25


 


Die Steuerberater der Montag Steuerberatungsgesellschaft mbH beraten steuerlich und erstellen für Sie die Erklärungen zur Einkommensteuer (Privatpersonen, freie Berufe, Selbständige, Arbeitnehmer, Rentner), Körperschaftsteuer (Aktiengesellschaft, GmbH), Gewerbesteuer, Umsatzsteuer sowie Erbschaftsteuer und Schenkungsteuer, Erstellen Lohnabrechnungen, Finanzbuchhaltung, Einnahmenüberschussrechnung, Jahresabschluss, vertreten Sie vor Finanzgericht und im Steuerstrafverfahren und erstellen steuerliche Selbstanzeige bundesweit